Hirntumor: Häufig handelt es sich um Metastasen

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Neurochirurgie Raum Köln: Neue Operationstechniken verbessern Behandlung von Hirntumor-Patienten

Hirntumor: Häufig handelt es sich um Metastasen

Hirntumore sollten individuell behandelt werden.

KÖLN. Ein Hirntumor ist eine Geschwulst im Gehirn. Man unterscheidet zwischen primären Hirntumoren, die vom Hirngewebe selbst ausgehen und gutartig oder bösartig sein können, unterschiedlich schnell wachsen und unterschiedlich aggressiv sind. Sekundäre Hirntumore heißen Metastasen und sind Absiedelungen von bösartigen Tumoren aus anderen Organen. Primäre Hirntumore sind selten und machen etwa zwei Prozent aller Krebserkrankungen aus. Andererseits entstehen bei bis zu 30 Prozent der Patienten mit einem metastasierten Tumor auch Hirnmetastasen. Primärtumore, die besonders häufig in das Gehirn streuen sind das Bronchialkarzinom, das Mammakarzinom und das maligne Melanom.

Neurochirurgie Raum Köln erklärt: Symptome bei Hirntumor und Metastase

Die klassischen Risikofaktoren anderer Krebsarten wie Ernährung, Alkohol, Rauchen oder Umweltschadstoffe spielen beim Hirntumor keine Rolle. Meist ist die Ursache für einen Hirntumor unbekannt. Eine vorangegangene Bestrahlung oder bestimmte Erbkrankheiten können das Risiko aber erhöhen. Anhand der Symptome lässt sich nicht unterscheiden, ob ein primärer Hirntumor oder eine Metastase im Kopf wächst. Typische Beschwerden sind Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Schwindel, Krampfanfälle, Veränderungen der Vigilanz, neurologische Störungen wie Lähmungen, Gefühlsstörungen oder Gangunsicherheit, kognitive Störungen wie Konzentrationsstörungen oder vermehrte Vergesslichkeit sowie Wesens- oder Persönlichkeitsveränderungen.

Köln und Umgebung: Moderne OP-Techniken bei Hirntumoren und Metastasen

Bevor eine Operation durchgeführt wird, planen wir diese virtuell mit sog. augmented reality Brillen. Hierzu berechnet eine Mustererkennungs-KI aus regulären MRT Dünnschichtdaten die Anatomie des individuellen Gehirns incl. der funktionell wichtigen Verbindungen (z.B. Bewegungsbahn, Sprachzentrum). Diese nahezu realistische Darstellung wird in das Büro projiziert, schwebt dort im Raum und man kann mit diesen speziellen Brillen nicht nur darum herum, sondern auch hineingehen und so die OP vorab planen. Diese Information wird dann mit der Neuronavigation im OP-Saal verwendet. Die Brille wird durch das Mikroskop ersetzt und projiziert die Information in real time auf den Patienten. So weiß der Neurochirurg genau den schonendsten Weg zum Tumor. Dem Team um Chefarzt Dr. med. Veit Braun des Diakonie Klinikums Jung-Stilling steht dazu ein moderner Hybrid-OP zu Verfügung. Dadurch können Operationen verlässlich geplant und durchgeführt werden, womit gesundes Hirngewebe geschont und operationsbedingte neurologische Schäden vermieden werden können. In einigen Fällen können auch multiple Tumore in einer Sitzung entfernt werden, was eine weitere Therapieoption neben der Ganzhirnbestrahlung und der Radiochirurgie darstellt. Hirnmetastasen bedeuten eine fortgeschrittene Krebserkrankung. Je nach Allgemeinzustand des Patienten kann die Therapiewahl deshalb auch auf eine supportive, palliative Behandlung fallen.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

Kontakt
Diakonie Klinikum Jung-Stilling-Krankenhaus Neurochirurgische Klinik
Prof. Dr. med. Veit Braun
Wichernstraße 40
57074 Siegen
02 71 3 33-43 82 oder -42 21
presse@neurochirurgie-diakonie.de
http://www.neurochirurgie-diakonie.de

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