27.08.2014, 15:31 Uhr

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Fehdehandschuh-Weltmeisterschaft mit Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde

(NL/7038887645) Feuernächte, Ritterturnier und Weltmeisterschaft!
Vorweggehen: Völkerverständigung in Deutschlands Westzipfel

Gangelt.- Die altehrwürdige Kulisse und das Programm des Ritterfestes vor den Toren Gangelts haben die Veranstaltung bekannt gemacht. Ritterturniere, Festumzüge, Feldschlachten, Artistik, Kinderspektakel, magische Feuershows, Heerlager und historisches Marktleben vereinen sich zu einem beeindruckenden Ereignis. Die kleine Gemeinde im tiefsten Westen Deutschlands macht vom 12. bis 14. September 2014 einmal mehr von sich reden. Nicht nur, dass Gangelt in Zeiten vieler klammer Kommunen schuldenfrei ist, nein, bemerkenswert ist auch, dass hier ein mittelalterlicher Wettkampf eine völlig neue Botschaft vermitteln soll.

Anlässlich des 5. großen Ritterfestes wird die besondere Attraktion in diesem Jahr die geplante Weltmeisterschaft im Fehdehandschuh-Weitwurf sein, wenn es darum geht, einen echten Ritterhandschuh auf den Ritterwiesen so weit wie möglich zu werfen. Im Mittelalter war es so, dass das Werfen eines Ritterhandschuhs vor die Füße eines Kontrahenten in bester Rittermanier zu einem Duell und in der Folge oft zu kriegerischen Auseinandersetzungen führte.
Nicht so in Gangelt! Hier wird demonstriert, dass es im 21. Jahrhundert faire und sportliche Lösungen gibt, die Nationen verbinden können. Diese einzigartige Variante des Wurfs eines Fehdehandschuhs wird hier als Weltmeisterschaft mit Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde durchgeführt. So wird eine Botschaft transportiert, die in Zeiten weltweit aufflammender Konflikte eine tiefe Bedeutung erlangt: Die Kommunikation von mehr als 20 verschiedenen Nationen im Rahmen eines friedlichen Kräftemessens.

Nationalmannschaften im fairen Wettstreit
Viele internationale Teams haben sich zu der Weltmeisterschaft im Fehdehandschuh-Weitwurf in Gangelt angesagt und werden hier ein Zeichen setzen. Der einmalige Wettbewerb für das Guinness-Buch der Rekorde trägt die Botschaft in die Welt hinaus: Völker und Politiker verständigt euch, egal in welcher Sprache und ohne kriegerische Auseinandersetzungen!

Gangelt setzt ein Zeichen
Neben dem hohen Unterhaltungswert für Besucher und Teilnehmer möchte dieses kulturell-sportliche Event eine klare Ansage an streitbare Völker und Nationen geben, ihre feindlichen Aktivitäten einzustellen, mit den Verhandlungspartnern direkt zu kommunizieren und einvernehmliche Lösungen zu finden.
Gangelt, nur einen Steinwurf von den Nachbarländern Niederlande und Belgien entfernt, pflegt schon seit Jahrzehnten ein gutes Verhältnis zur niederländischen Partnergemeinde Schinveld. Hier wurde schon in den 70-er Jahren gemeinsam das Spiel über die Grenzen veranstaltet. Die Kernidee, Völkerfreundschaften schaffen Verbindungen, hat sich bis heute bewahrheitet, so z. B. in der Partnerschaft mit der kleinen belgischen Gemeinde Rupelmonde. Hier wurde im Mittelalter Gerhard Mercator, der Erfinder des Atlasses geboren, der anschließend in Gangelt seine Kindheit verbrachte. Mercator hat mit seinem Kartenwerk schon im 16. Jahrhundert die Völker miteinander verbunden, so dass weltweiter Handel und Verständigung gefördert wurden.
Genau auf dem 51. Breiten- und dem 6. Längengrad hat Mercator schon damals für Gangelt einen Knotenpunkt im Sinne der Verbindung und Kommunikation verschiedener Nationen gesetzt. Ein Weg zur Völkerverständigung, den die kleine Gemeinde im westlichsten Zipfel Deutschlands fortsetzt und damit den Brückenschlag vom Mittelalter zur Neuzeit schafft. Um diese touristische Attraktion deutschlandweit noch bekannter zu machen, wurde die Weltmeisterschaft im Fehdehandschuh-Weitwurf für das Guinness-Buch der Rekorde angemeldet. Teilnehmen kann jedermann ab 14 Jahren.

Zeitreise ins Mittelalter
Gangelt ist diesmal drei Tage lang fest in der Hand der Ritterschaften, Landsknechte, Marketender, Feuerschlucker und Musikanten. Das Beste zum Schluss: Neben allen Ritterfest- und Mittelalterfans sind insbesondere Familien herzlich eingeladen. Der Eintritt zu diesem einmaligen Ritterfesterlebnis ist frei. Die Parkplätze sind kostenlos. Die Teilnahme an der Weltmeisterschaft im Fehdehandschuh-Weitwurf ist gratis. Wo gibt es denn so etwas? In Gangelt vom 12. – 14. September 2014. Voila! Die Zeitreise kann beginnen.
Einen ersten Eindruck erhalten Sie unter: www.FHWW-WM.de

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Veröffentlicht: Mittwoch, 27.08.2014, 15:31 Uhr
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