23.07.2014, 14:34 Uhr

Hochqualifizierte aus dem Ausland: Die besten Köpfe finden sich nicht in Datenbanken

Rekrutierungsprofi Dr. Thomas Wendel erklärt, warum erfolgreiche internationale Stellenbesetzungen Investitionen und Engagement erfordern – Performance ist das Ergebnis eines ganzheitlichen Rekrutierungsansatzes – professionelle Menschenkenntnis statt “Lösungen von der Stange”

Bergisch Gladbach. Wer gute Mitarbeiter haben möchte, sollte auch in diese investieren. Diese Erkenntnis hat sich inzwischen durchgesetzt. Allerdings, sagt der Rekrutierungsprofi Dr. Thomas Wendel, der sich auf Programmierer, IT-Profis, Ingenieure und andere Hochqualifizierte aus dem europäischen Ausland spezialisiert hat, fangen viele Unternehmen erst viel zu spät im Prozess damit an, dies auch umzusetzen. Denn nicht erst, wenn der Angestellte im Betrieb ist, ist es wichtig, ihm das Gefühl zu geben, willkommen zu sein, sondern schon in der Rekrutierungsphase. Professionelles internationales Recruiting denkt deswegen weiter. “Personalvermittlung von der Stange oder aus Datenbanken ist ein Mythos, zumal, wenn es um Menschen geht, die aus dem Ausland kommen und mit dem neuen Job auch ein neues Leben in Deutschland beginnen”, so seine Einschätzung.

“Wer auswandern möchte und diese schwerwiegende Entscheidung für sich getroffen hat, der möchte es auch schnell tun. Diese Menschen finden sich nicht in Datenbanken und warten darauf, angeboten zu werden. Im Gegenteil: sie sind pro-aktiv und haben viele Fragen und Wünsche”, erklärt Wendel, der sich mit seiner Personalvermittlung tw.con. auf Ingenieure und IT-Spezialisten aus Rumänien, Bulgarien und Spanien und deren professionelle Integration in deutschen Unternehmen spezialisiert hat. “Die kommen mit einem Koffer und bringen ihr ganzes Leben mit. Und das beginnt hier von neuem, fast von Null an. Das ist was anderes als von Köln nach Stuttgart umzuziehen”, erklärt er eindringlich.

Wer als Unternehmen oder Personalverantwortlicher hier auf Standardlösungen oder schnelle Versprechen setzt, bekommt meist ungeprüfte Bewerber aus eben den genannten Datenbanken. “Das sind nicht die Besten. Oft sind die Datenbestände veraltet, der Bewerber längst vom Markt oder die Auswanderungsbereitschaft ist schon erloschen.” Vielmehr müssten die Menschen individuell abgeholt werden. Es sei wichtig, genau zu schauen, ob der neue Programmierer oder Ingenieur auch wirklich zum Unternehmen passt – kulturell, von seiner Qualifikation her und in Bezug auf seine Persönlichkeit. Sonst verlöre die eine Seite viel Geld und die andere sogar Lebensperspektiven. “Personalvermittlung hat vor allem eine menschliche Seite. Wer sein Leben von Null an neu im Ausland beginnt, braucht Unterstützung von Anfang an.”

Deswegen, erklärt Wendel, müssten Unternehmen schon die Personalsuche und -vermittlung als ersten Schritt hin zu einem motivierten Mitarbeiter begreifen. Der Personalvermittler sei hier Partner, unterstütze nicht nur bei der Suche nach einer geeigneten Fachkraft, sondern hilft dieser auch bei Behördengängen, bei ersten Fragen zum Steuersystem und Sozialabgaben, bei der Wohnungssuche, bei der Integration am neuen Arbeitsplatz und sogar bei Themen wie Kinderbetreuung, der Eröffnung eines Bankkontos und so weiter. “Da ist viel Wissen und Fingerspitzengefühl gefragt, auch und gerade im interkulturellen Kontext. Manche Verhaltens- und Vorgehensweisen erschließen sich nur, wenn man die kulturellen Unterschiede kennt und diese zu übersetzen weiß”, erklärt der in Bergisch Gladbach ansässige Personalvermittler. Das sei auch weit mehr als das Überwinden anfänglicher Sprachbarrieren. Es gehe um den Menschen als Ganzes, seine Kultur und Denkweise.

Um zu prüfen, ob diese grundsätzlich zu einem neuen Arbeitgeber passen, seien deswegen auch sehr umfangreiche interkulturelle Kompetenzen, Menschenkenntnis und international-kommunikatives Know-how notwendig, die weit über die reinen Formalqualifikationen hinausgingen. “Die üblichen Texts und Fragebögen lassen zu viele Aspekte außer Acht”, betont der Personalprofi Wendel. Werte, soziale Bindungen, der familiäre Hintergrund – all das müsse stimmen, wenn die neue Arbeitsbeziehung auf Dauer erfolgreich sein soll. Das stehe eben nicht in Datenbanken, sondern erfordere den intensiven Dialog – vom Erstkontakt bis zum Bewerbungsgespräch. Wer im Rekrutierungsprozess den Sparfuchs spielt, zahlt am Ende drauf, ist Wendel überzeugt. Die Qualität eines Arbeitsgebers zeige sich hier schon sehr früh.

Mehr zu den Themen internationales Recruiting, Personalberatung und Personalvermittlung von IT-Fachleuten und Ingenieuren sowie über Dr. Thomas Wendel gibt es unter www.twcon.de.

tw.con. ist eine in Deutschland ansässige Personal- und Unternehmensberatung mit einer weiteren Niederlassung in Rumänien. Seit dem Jahre 2002 berät tw.con. deutschsprachige Unternehmen bei der Internationalisierung und der internationalen Personalbeschaffung. tw.con. vermittelt hochqualifizierte Mitarbeiter aus den Bereichen Gesundheitswesen (Ärztevermittlung), IT und Engineering aus dem europäischen Ausland nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Darüber hinaus ist das Unternehmen etablierter Ansprechpartner für Firmen, die Unterstützung bei der Suche nach Fachkräften für den Einsatz in Rumänien suchen. Zudem ist die tw.con. aktiv in Griechenland, Spanien, Bulgarien, Ungarn, Kroatien, den Baltischen Staaten und weiteren Ländern Osteuropas. Alleinstellungsmerkmal ist die intensive Betreuung der ausländischen Kandidaten zum Teil durch muttersprachliche Mitarbeiter in Deutschland und in den jeweiligen Herkunftsländern.

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Hochqualifizierte aus dem Ausland: Die besten Köpfe finden sich nicht in Datenbanken

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Pressemeldung: Hochqualifizierte aus dem Ausland: Die besten Köpfe finden sich nicht in Datenbanken
Veröffentlicht: Mittwoch, 23.07.2014, 14:34 Uhr
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Kategorie: Werbung, Marketing, Consulting, Marktforschung
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