Seine Majestät König Mohammed VI. leitete am 28. Januar im Königspalast von Casablanca eine Arbeitssitzung zum neuen Hafen- und Industriekomplex Nador West Med.
Diese Sitzung fand im Hinblick auf den für das vierte Quartal dieses Jahres geplanten Start dieses strategischen Projekts statt.
Ein strukturierendes Projekt für die globale Verankerung des Königreichs
Dieses Großprojekt wird an der Mündung des Wadi Kert, 30 km westlich von Nador, in der Region Rif Oriental im Nordosten Marokkos realisiert. Es ist Teil der königlichen Vision, die Wirtschaft des Königreichs durch den Aufbau einer erstklassigen Hafeninfrastruktur nachhaltig an die globalen Wertschöpfungsketten anzubinden.
Es knüpft an die königliche Ambition an, die zum internationalen Erfolg von Tanger Med geführt hat, mit dem Ziel, ein leistungsfähiges und komplementäres nationales Hafensystem aufzubauen. Dieses System soll der Wettbewerbsfähigkeit der nationalen Wirtschaft, der Schaffung von Arbeitsplätzen und der ausgewogenen Entwicklung der Regionen dienen.
Massive Investitionen und konkrete Ergebnisse
Nador West Med ist als integriertes Projekt konzipiert und basiert auf einem Hafenkommplex der neuen Generation, der sich auf eine große Industrie-, Logistik- und Energieplattform stützt. Die bisher mobilisierten öffentlichen und privaten Investitionen belaufen sich auf 51 Milliarden Dirham.
Im Hafenbereich sind die grundlegenden Infrastrukturen, darunter 5,4 km Deiche und 4 km Kaianlagen, fertiggestellt. Die Konzessionsverträge für die beiden Containerterminals wurden unterzeichnet und werden ab diesem Jahr schrittweise in Betrieb genommen.
Ein Energiezentrum für nationale Souveränität
Das Projekt umfasst ein neues Angebot mit einem strategischen Energiezentrum. Dieses umfasst das erste Flüssigerdgas-Terminal des Königreichs mit einer Jahreskapazität von 5 Milliarden m³ sowie ein Kohlenwasserstoff-Terminal.
Dieser Bestandteil entspricht direkt den Anforderungen der Energieunabhängigkeit des Landes. Zu Beginn wird der Hafen über eine Kapazität von 5 Millionen Containern und 35 Millionen Tonnen Flüssig- und Festgut verfügen, mit einem erheblichen zusätzlichen jährlichen Entwicklungspotenzial.
Industrielle Dynamik und internationales Vertrauen
Angelehnt an den Hafen sieht das Projekt in einer ersten Phase die Erschließung neuer Gewerbegebiete auf einer Fläche von 700 Hektar vor, in denen bereits die ersten Anlagen internationaler Betreiber entstehen. Die bisher bestätigten privaten Investitionen in Höhe von 20 Milliarden Dirham zeugen vom Vertrauen, das führende maritime und industrielle Betreiber Marokko entgegenbringen.
Hohe königliche Anweisungen für eine integrierte und inklusive Entwicklung
Am Ende dieser Sitzung gab Seine Majestät der König Anweisungen, um einen optimalen Start des Projekts zu gewährleisten und schnell spezifische Ausbildungsprogramme zur Unterstützung der Investoren und zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen umzusetzen.
Der Souverän bestand auch darauf, dass die Auswirkungen dieser Investitionen allen Provinzen im Einflussbereich des Hafens zugutekommen sollten. Er forderte, das Projekt durch territoriale Modernisierungsprogramme zu begleiten, um die Lebensbedingungen in der Region zu verbessern und einen multidimensionalen Aktionsplan zur Sicherung der zukünftigen Entwicklung des Projekts umzusetzen.
An dieser Arbeitssitzung nahmen der Innenminister Abdelouafi Laftit, die Ministerin für Wirtschaft und Finanzen Nadia Fettah, der Minister für Infrastruktur und Wasser Nizar Baraka, des Ministers für Industrie und Handel, Ryad Mezzour, der Ministerin für Energiewende und nachhaltige Entwicklung, Leila Benali, und des Vorsitzenden des Verwaltungsrats von Nador West Med, Fouad Brini, statt.
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