10. Januar 2026

Der Ödipus-Komplex, der Elektra-Komplex und die Auflösung der übernatürlichen, kulturbedingten Angst

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Der Ödipus-Komplex und der Elektra-Komplex verursachen den betroffenen Kindern eine tief reichende Existenzangst, die zu unnatürlichen Verhaltensstrategien der Kinder führt.

BildWir finden innerhalb der griechischen Mythologie den vielen modernen Menschen bekannten Ödipus-Komplex, durch den ein Junge zur psychologischen Partnerin der Mutter wird und gegen den Vater Stellung bezieht. Als Gegenstück dazu hat der griechische sogenannte Elektra-Komplex eine regelrechte Vater-Tochter Beziehungsverstrickung zum Gegenstand. Der Elektra-Komplex ist wie der Ödipus-Komplex zu einer „normalen“ Folgeerscheinung der traditionellen Familienkonstitution und des daraus resultierenden Geschlechterkrieges innerhalb der Standeskultur geworden. Die im Elektra-Komplex thematisierte Aussetzung der psychischen Einflussnahme der Mutter entspricht der psychologischen Ausschaltung des Vaters beim Ödipus-Komplex durch eine jeweils einseitige Parteinahme der Tochter für den Vater und des Sohnes für die Mutter. Diese kindlichen Intentionen führen zu einem tiefen Mutter-Tochter- oder Vater-Sohn-Beziehungskonflikt.

Viele Väter entwickeln noch heute in patriarchalen Kulturen eine besondere emotionale Bindung zu ihren Töchtern, weil sie von ihren Töchtern bedingungslos verehrt werden und tendieren dadurch dazu, ihre Töchter auch gegen die Einwände der Mutter über die Maßen zu verwöhnen. Existiert daher ein „normaler“ traditioneller Geschlechterkrieg innerhalb einer Familie, dann kommt es sowohl bei der Entstehung eines Ödipus-Komplexes als auch eines Elektra-Komplexes zu einer relativ einseitigen Parteinahme für einen Elternteil, die zu einer versteckten oder gar offensichtlich werdenden Feindschaft innerhalb der Vater-Sohn-Beziehung und der Mutter-Tochter-Beziehung führt. Dies bedeutet für die Familien, in denen ein Ödipus-Komplex oder/und Elektra-Komplex entsteht, eine schwerwiegende ständige Beeinträchtigung. Für die betroffenen Kinder ist eine solche Entwicklung eine biologische Katastrophe, da für die natürliche ideologische und emotionale Reife-Entwicklung eines Kindes sowohl die symbiotische Unterstützung der Mutter als auch des Vaters unverzichtbar ist. Viele davon betroffene Familien erleiden daher früher oder später einen psychologischen „Super-Gau“, da sich die Familien-Beziehungen zunehmend in bodenlosen Verwerfungen und Irritationen verlieren und alle Familienmitglieder dadurch zunehmend um ihr psychisches Überleben kämpfen.

Die heute in allen Standeskulturen überaus brisant und zum Teil scheinbar hoffnungslos gewordenen zwischenmenschlichen Beziehungsprobleme lassen sich erst dann auf eine hinreichende Weise verstehen und bereinigen, wenn wir, wie dies seit der Jahrtausendwende der Fall ist, nicht länger auf eine relativ einseitige Weise das narzisstische Machtstreben der Männer in den Fokus nehmen, sondern auch das in der Regel untergründig agierende narzisstische Machtstreben der Frauen ins Auge fassen. Im Gegensatz zu dem offensichtlichen narzisstischen männlichen Streben nach einer absolutistischen materiellen, politischen und finanziellen Macht in der Kultur, strebt die narzisstisch agierende Frau nach einer untergründig bleibenden absolutistischen sozialen, psychologischen und moralischen Deutungshoheit in der Kultur. Dies hat bis heute zu einem enormen Einfluss der Frau auf die Alltagsrealität und zu einer enormen Macht der Frau innerhalb der Familien geführt.

Bereits in den frühen Standeskulturen ist ein untergründiges absolutistisches Machtstreben der Frau „normal“ geworden, weil dies für die Frau notwendig war, um innerhalb der patriarchalen Standeskulturen überleben zu können. Durch die Entwicklung einer zielgerichteten indirekten sozialen, psychologischen und moralischen Einflussnahme auf die Kinder, konnte die Frau auch einen gewissen Einfluss und damit eine relative Macht über den Vater der Kinder sichern. Dieser nicht zu unterschätzende Einfluss der Mutter auf den Vater hat sich durch die 68er-Revolution des 20. Jahrhunderts erstmals auch fortschrittlich auf die gesellschaftliche Ebene übertragen. Durch die Umsetzung einer neuen matriarchalen Familien-Rechtsprechung im westlichen Kulturkreis nach der Jahrtausendwende wurde der Mann schließlich in Bezug auf seinen familiären Einfluss sukzessive in die Defensive gedrängt.

Die vollständige Abhandlung finden Sie auf der folgenden Internetseite: https://www.die-verwandlung-der-standeskultur.de/Artikel/artikel.html#Oedipus-Elektra-Angst

Wolfgang Hauke
Holzbachtal 200
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Tel. 015731107697

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Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Sachbuchautor für Anthropologie, Kulturgeschichte und Psychologie
Herr Wolfgang Hauke
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Wie und weshalb ich zu einem Autor für Anthropologie, Kulturgeschichte und Psychologie geworden bin.

Der Hauptgrund für diese Entwicklung bestand darin, dass ich in eine traumatisierte Großfamilie von Kriegsflüchtlingen hineingeboren wurde und mit 20 Jahren auf die Beziehungsverstrickungen innerhalb meiner Familie allergische Reaktionen entwickelt habe. Daher habe ich mich bereits frühzeitig mit der Frage beschäftigt, weshalb das menschliche Verhalten bisweilen unerträglich ist.

Nach 40 Jahren der intensiven Forschung habe ich eine zufriedenstellende Erklärung gefunden, wodurch ich meine in der Kindheit entwickelten ungeeigneten Überlebenskonzepte entscheidend verändern konnte.

In den letzten 25 Jahren habe ich jeweils in einer mehrmonatigen Winterpause die Forschungsergebnisse der Kulturgeschichte, der Anthropologie, der Ethnologie, der Soziologie, der Psychologie und weiterer Wissenschaften in Eigenregie studiert und habe dadurch viele Unstimmigkeit zwischen den Untersuchungsergebnissen der Wissenschaft und den politischen, wirtschaftlichen und kulturgeschichtlichen Darstellungen in den Gesellschaften erkannt.

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