München/Shenzhen, 8. September 2026 – PS Electronics Co., Ltd. nimmt an der electronica 2026 in München teil. Das Unternehmen ist während der Messe vom 10. bis 13. November 2026 in Halle A2, Stand 648 vertreten.
Ein Schwerpunkt des diesjährigen Messeauftritts ist der Übergang von frühen Entwicklungsständen in eine stabile Fertigung. Viele Elektronikprojekte funktionieren im Prototypenstadium technisch wie vorgesehen. Die eigentlichen Fertigungsfragen treten jedoch häufig erst auf, wenn aus wenigen Mustern wiederholbare Produktionsaufträge werden.
Bei kleinen Stückzahlen lassen sich einzelne Änderungen noch kurzfristig abstimmen. In der Serienfertigung müssen dagegen freigegebene Materialien, Fertigungsdaten und Prüfanforderungen dauerhaft reproduzierbar sein. Genau diese Übergangsphase möchte PS Electronics auf der electronica verstärkt mit Entwicklern, Einkäufern und Projektverantwortlichen diskutieren.
Ein erfolgreicher Prototyp ist noch kein stabiler Fertigungsprozess
Wenn zehn Baugruppen funktionieren, bedeutet das nicht automatisch, dass auch mehrere hundert oder mehrere tausend Einheiten unter denselben Bedingungen zuverlässig gefertigt werden können.
Bei der Überführung in die Serienfertigung verändert sich die Fragestellung. Nicht mehr nur die elektrische Funktion der Leiterplatte steht im Vordergrund, sondern die Wiederholbarkeit des Produktionsprozesses.
So kann eine Konstruktion im Prototyp problemlos hergestellt worden sein, obwohl einzelne Merkmale bereits nahe an der regulären Prozessgrenze des Fertigers liegen. Bei größeren Stückzahlen können sich solche Reserven stärker auf Ausbeute, Kosten oder Lieferzeit auswirken.
Ähnliches gilt für Materialien. Ein bestimmtes Laminat kann für den ersten Auftrag verfügbar gewesen sein, während eine spätere Serie von einer längeren Beschaffungszeit betroffen ist. Bei HF-, HDI- oder anderen technisch anspruchsvollen Leiterplatten sollte deshalb früh geklärt werden, ob Material und Fertigungsprozess auch für wiederkehrende Aufträge zuverlässig zur Verfügung stehen.
Fertigungsdaten werden in der Serie wichtiger
Während der Entwicklung ändern sich Gerber-Daten, Stücklisten oder Firmware-Versionen teilweise in kurzen Abständen. Das ist in der Prototypenphase normal.
Sobald ein Produkt freigegeben ist, muss dagegen eindeutig feststehen, welche Revision tatsächlich produziert werden soll. Für wiederholte Fertigungsaufträge ist deshalb eine saubere Zuordnung zwischen PCB-Revision, BOM, Programmierdaten und Prüfanforderungen wichtig.
PS Electronics möchte auf der electronica insbesondere mit Unternehmen sprechen, die sich gerade in dieser Phase befinden: Der Prototyp funktioniert, der nächste Schritt soll jedoch nicht mehr nur eine weitere Kleinserie sein, sondern ein belastbarer Produktionsprozess.
Persönliche Gespräche zu laufenden Projekten
Die Geschäftsführung und Mitglieder des Vertriebsteams von PS Electronics werden während der Messe vor Ort sein.
Besucher können aktuelle oder geplante Leiterplatten- und Baugruppenprojekte mitbringen und die Anforderungen direkt besprechen. Dabei kann es sowohl um die Leiterplattenfertigung als auch um spätere Leiterplattenbestückung, Prüfung oder Produktmontage gehen.
Im Vordergrund sollen konkrete Fertigungsfragen stehen. Dazu gehören beispielsweise Projekte, bei denen sich nach der ersten Musterphase Änderungen am Stack-up ergeben haben oder bei denen noch nicht feststeht, wie PCB-Fertigung und PCBA für spätere Serien organisiert werden sollen.
Auch Unternehmen, die derzeit einen zweiten Fertigungspartner qualifizieren oder ihre bestehende Lieferkette überprüfen, können diese Themen am Stand besprechen.
Technische Unterlagen können zur späteren Prüfung eingereicht werden
Projektunterlagen wie Gerber-Daten, Stack-up-Informationen oder Layoutdaten können ebenfalls während der Messe eingereicht werden.
Da das Engineering-Team von PS Electronics nicht nach München mitreist, werden umfangreichere technische Prüfungen nicht direkt am Messestand abgeschlossen. Die Projektinformationen werden zunächst aufgenommen und nach der Veranstaltung an das zuständige Engineering-Team weitergegeben.
Die technische Rückmeldung erfolgt anschließend per E-Mail. Wenn ein Sachverhalt besser visuell erklärt werden kann, kann die Auswertung auch per Video ergänzt werden.
Damit soll vermieden werden, komplexe DFM-Fragen am Stand nur oberflächlich zu beantworten. Bei anspruchsvolleren Leiterplatten müssen Fertigungsstruktur, Materialien und Prozessgrenzen gemeinsam betrachtet werden, bevor eine belastbare Einschätzung möglich ist.
PCBCool verbindet Online-Projekte mit der Fertigung von PS Electronics
PCBCool ist die digitale Marke von PS Electronics für internationale PCB-, PCBA- und Elektronikfertigungsprojekte.
Über die Plattform werden Projektanfragen und Fertigungsunterlagen mit den Engineering- und Produktionsressourcen von PS Electronics verbunden. Die persönliche Teilnahme an der electronica ergänzt diesen digitalen Prozess um den direkten Austausch mit Kunden und Branchenkontakten.
PS Electronics unterstützt Projekte von frühen Prototypen und NPI-Aufträgen bis zur wiederholten Serienfertigung. Je nach Projektumfang können neben der Leiterplattenfertigung auch Komponentenbeschaffung, Bestückung, Prüfung, Programmierung und weitere Montageschritte einbezogen werden.
electronica 2026 in München
Die electronica 2026 findet vom 10. bis 13. November 2026 auf dem Gelände der Messe München statt.
PS Electronics / PCBCool
Halle A2 – Stand 648
Trade Fair Center Messe München
Am Messesee 2
81829 München
Für Messebesucher steht außerdem ein begrenztes Kontingent an Visitor Vouchers zur Verfügung. Interessenten können sich per E-Mail an info@pcbcool.com wenden und nachfragen, ob noch Gutscheine verfügbar sind.
Weitere Informationen zu PCBCool und PS Electronics finden sich unter https://pcbcool.com/de/.


