11.06.2014, 11:31 Uhr

Bewertung der Mitarbeiterbeteiligungsprogramme nach IFRS 2 immer aufwändiger.

Kleiner Standard, große Komplexität – Die Herausforderungen im Rahmen der Bilanzierung anteilsbasierter Vergütung gem. IFRS 2.

Im Jahre 2004 veröffentliche das IASB den IFRS 2 (http://www.fas-ag.de/ifrs-2—anteilsbasierte-verguetungen.html) “Anteilsbasierte Vergütung” (engl. “share-based payment”) für die Bilanzierung von anteilsbasierten Vergütungsvereinbarungen.
Der IFRS 2 unterscheidet im Wesentlichen die folgenden drei Formen anteilsbasierter Vergütung:
– anteilsbasierte Vergütung mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente (“equity settled”),
– anteilsbasierte Vergütung mit Barausgleich (“cash settled”) und
– anteilsbasierte Vergütung mit Ausgleichswahlrecht (“choice of settlement”).
Bereits kurz nach seiner Veröffentlichung stellte der Standard die Fachwelt vor große Herausforderung im Rahmen der Anwendung und Interpretation. Dies führte dazu, dass der IFRS 2 um die Interpretationen IFRC 8 “Anwendungsbereich von IFRS 2” und IFRIC 11 “Geschäfte mit eigenen Aktien und Aktien von Konzernunternehmen” ergänzt wurde. Auch die Deutsche Prüfstelle für Rechnungswesen (DPR) erkannte den hohen Grad an Komplexität weshalb der IFRS 2 in zwei aufeinanderfolgenden Jahren zum Prüfungsschwerpunkt erklärt wurde.
Für die Herausforderung im Rahmen der Bilanzierung sorgten u.a. die folgenden Problemstellungen:
– Berücksichtigung und Abbildung einer frühzeitigen Ausübung (“early exercise”)
– Bestimmung der Marktparameter wie z.B. Volatilität und risikoneutraler Zinssatz
– Abbildung des Ausübungsverhaltens (“exercise behaviour”)
– Bestimmung des Tags der Gewährung (“grant date”)
– Bestimmung des Erdienungszeitraums (“vesting period”)
– Auswahl und Implementierung eines geeigneten Bewertungsmodells wie z.B. Black-Scholes, Binomialbaum und Monte Carlo Simulation
Neben der Bestimmung der jeweiligen Marktparameter stellt die Auswahl und Implementierung eines geeigneten Bewertungsmodells viele Unternehmen vor große Herausforderungen, da die entsprechende finanzmathematische Expertise und der Zugang zu Finanzmarktdaten den Unternehmen häufig nicht zur Verfügung stehen.
Die Experten der www.fas-ag.de beraten Unternehmen bei der Bilanzierung anteilsbasierter Vergütung gem. IFRS 2 und insbesondere bei der Bewertung durch finanzmathematische Modelle wie Black-Scholes, Binomialbaum und Monte Carlo Simulation.
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Bewertung der Mitarbeiterbeteiligungsprogramme nach IFRS 2 immer aufwändiger.

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Pressemeldung: Bewertung der Mitarbeiterbeteiligungsprogramme nach IFRS 2 immer aufwändiger.
Veröffentlicht: Mittwoch, 11.06.2014, 11:31 Uhr
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Kategorie: Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
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