Vorsicht bei Spielzeug aus Nicht-EU-Shops: 83 % der bei EU-Initiative getesteten Produkte erfüllen Anforderungen nicht

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– Fast die Hälfte der getesteten Kinderliegesitze und Babyschaukeln sind mangelhaft
– 32 E-Zigaretten und Liquids erfüllen EU-Anforderungen nicht

Vorsicht bei Spielzeug aus Nicht-EU-Shops: 83 % der bei EU-Initiative getesteten Produkte erfüllen Anforderungen nicht

Brüssel, 6. September 2022 – Im Rahmen der Koordinierten Aktivitäten zur Sicherheit von Produkten (CASP) bringt die EU-Kommission jährlich nationale EU-Behörden zusammen, um die Sicherheit von Produkten zu überprüfen. Die Tests in diesem Jahr zeigen: 83 % der überprüften Spielzeuge aus Nicht-EU-Shops erfüllen die notwendigen Anforderungen nicht. Zudem ist fast die Hälfte (48 %) der untersuchten Kinderliegesitze und Babyschaukeln mangelhaft.

Bei den diesjährigen Tests wurden in akkreditierten EU-Laboren 627 Produktmuster aus den folgenden fünf Kategorien überprüft: Spielzeug aus Nicht-EU-Shops, elektrisches Spielzeug, Kinderliegensitze und Babyschaukeln, E-Zigaretten und Liquids sowie persönliche Schutzausrüstung.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick

– 77 Spielzeuge aus Nicht-EU-Shops erfüllten die Anforderungen nicht (entspricht rund 83 %)
– 48 % der untersuchten Kinderliegesitze und Babyschaukeln erfüllen EU-Vorschriften nicht
– 33 Produkte aus dem Bereich elektrisches Spielzeug sind mangelhaft
– 32 E-Zigaretten und Liquids erfüllen die EU-Anforderungen nicht
– Bei persönlicher Schutzausrüstung sind 40 Produkte mangelhaft

Die ausführlichen Ergebnisse sowie Videomaterial können Sie hier herunterladen: https://bit.ly/3BdKrxu

Mehr Verbraucherschutz durch CASP

Das Ziel des Programms zu Koordiniertem Handeln für Produktsicherheit (CASP) ist es, nationale Behörden beim Schutz europäischer Verbraucherinnen und Verbraucher zu unterstützen. Dazu gehört vor allem, zu gewährleisten, dass nur sichere Produkte auf dem Markt vertrieben werden. Die Europäische Kommission und nationale Behörden für Marktüberwachung in Ländern der EU/EWR arbeiten gemeinsam an diesem Ziel.

Die CASP-Projekte arbeiten mit Marktüberwachungsbehörden zusammen, um verschiedenste Produkte zu prüfen. Die Initiative ermöglicht es den Marktüberwachungsbehörden aus unterschiedlichen Ländern außerdem, Ideen und bewährte Vorgehensweisen miteinander zu teilen und so gemeinsame Ansätze und Methoden zur Marktüberwachung zu entwickeln. Letztendlich helfen die Aktionen, unsichere Produkte schnell vom Markt zu nehmen.

Die Europäische Kommission überwacht die Organisation und Koordination der notwendigen Tests und finanziert diese. Außerdem stellt sie sicher, dass die Prüfungen unter optimalen Bedingungen in akkreditierten Laboren durchgeführt werden. Die Ergebnisse werden auf europäischer Ebene durch die Europäische Kommission über Verbraucherverbände und andere relevante Interessenträger verbreitet.

Seit 2003 ermöglicht das Safety Gate einen schnellen Informationsaustausch zwischen den EU/EWR-Mitgliedstaaten, dem Vereinigten Königreich (Nordirland) und der Europäischen Kommission über gefährliche Non-Food-Produkte, die ein Risiko für die Gesundheit und Sicherheit der Verbraucher darstellen. Entsprechende Folgemaßnahmen können ergriffen und Produkte vom Markt genommen werden.

Firmenkontakt
CASP
Patrick Lefèbvre
Place Communale d’Auderghem 8
1160 Brüssel
+ 32 2 345 91 00
patrick.lefebvre@pracsis.be
http://www.pracsis.be/

Pressekontakt
CASP
Markus Wild
Stefan-George-Ring 2
81929 München
+49 (0) 89 99 38 87 51
Markus_Wild@hbi.de
https://www.hbi.de/

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