Beratung ist wichtig: Arzneimittel in der Schwangerschaft

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Welche Medikamente dürfen werdende Mütter nehmen?

Beratung ist wichtig: Arzneimittel in der Schwangerschaft

Apotheken beraten werdende Mütter rundum Arzneimittel (Bildquelle: © pixabay)

Mainz – Viele werdende Mütter fühlen sich unsicher, wenn sie in der Schwangerschaft erkranken und auf Medikamente angewiesen sind. Sie fragen sich: Schadet die Medikamenten-Einnahme meinem Baby? Welche Arzneimittel darf ich einnehmen? Ist es nicht besser meine Beschwerden auszuhalten? In diesen Fällen ist immer die individuelle und persönliche Beratung der werdenden Mutter unbedingt nötig, erklärt der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV.

“Frauen sollten nach Möglichkeit keine Medikamente in der Schwangerschaft einnehmen – auch keine die man frei in der Apotheke kaufen kann. Die enthaltenen Wirkstoffe können über das Blut zum ungeborenen Kind gelangen und dort im schlimmsten Fall Schaden anrichten”, erklärt Petra Engel-Djabarian, Mitglied im Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV. Auch scheinbar harmlose Medikamente wie Nasenspray, Lutschtabletten bei Halsschmerz oder Schmerzsalben gegen Rückenbeschwerden, können Stoffe enthalten, die über die Plazenta das ungeborene Kind erreichen. Nasensprays wirken gefäßverengend, was die Versorgung des Fötus beeinträchtigen kann. Hustensäfte enthalten zum Teil Alkohol, welcher bekanntermaßen dem Ungeborenen schadet. “Ich kann jeder Schwangeren nur raten, fragen Sie in Ihrer Apotheke vor Ort nach, was Sie bei Ihren Beschwerden gefahrlos verwenden können”, so Engel-Djabarian. “Wir beraten, welche Arzneimittel in der Schwangerschaft verträglich sind und auf das Kind keine negativen Auswirkungen haben. Denn beispielsweise bei Erbrechen und Durchfällen kann die Entwicklung des Fötus unter dem Flüssigkeits- und Elektrolytmangel leiden. Da kann eine Linderung der Symptome durch die Einnahme eines Medikaments sogar wichtig für das Baby sein.”

Auch vorerkrankte und schwer erkrankte Schwangere oder Stillende müssen mit Arzneimitteln versorgt werden, denn unbehandelte Erkrankungen können sowohl die Mutter als auch das Kind gefährden. “Lassen vorerkrankte Schwangere wichtige Medikamente, zum Beispiel bei Diabetes oder Asthma einfach weg, kann auch das dem Baby schaden”, weiß Apothekerin Engel-Djabarian. Frauen, die regelmäßig Medikamente einnehmen und eine Schwangerschaft planen oder gerade schwanger geworden sind, sollten unbedingt mit ihrem Facharzt über das weitere Vorgehen und die Medikation sprechen.

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den gut 1.000 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

Kontakt
Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV
Petra Engel-Djabarian
Terrassenstr. 18
55116 Mainz
06131 20491-0
presse@lav-rp.de
http://www.lav-rp.de

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