06.06.2014, 10:49 Uhr

Automatisiertes Notfallhandbuch unterstützt Notfallmanager

Damit Störfälle im Rechenzentrum schneller behoben und manuelle Fehler vermieden werden können, hat Fujitsu ein automatisiertes Notfallhandbuch konzipiert.

München, 2. Juni 2014 – Für einen sicheren und zuverlässigen Rechenzentrumsbetrieb wird das Führen eines Notfallhandbuchs empfohlen. Dieses umfasst sämtliche Dokumente, die eine angemessene Reaktion auf Krisen und Notfälle im Rechenzentrum unterstützen. Damit Störfälle im Rechenzentrum schneller behoben und manuelle Fehler vermieden werden können, hat Fujitsu ein automatisiertes Notfallhandbuch konzipiert. Mit dessen Hilfe lassen sich die zur Behebung einer Störung notwendigen Prozesse über heterogene Betriebssysteme und Abteilungsgrenzen hinweg weitgehend automatisieren und protokollieren. Dadurch können Downtimes verkürzt und die Ausfallkosten deutlich gesenkt werden. Die neue Softwarelösung wurde von Fujitsu mit den Partnern CA Technologies und TDS in Anlehnung an die IT Infrastructure Library (ITIL) für das Notfallhandbuch entwickelt und technisch mithilfe der CA Process Automation-Lösung realisiert. Bei der Vergabe des Deutschen Rechenzentrumspreises 2014 hat das automatisierte Notfallhandbuch den dritten Platz in der Kategorie 2 ,RZ-Software’ belegt.

Ausfallzeiten im Rechenzentrum sind häufig nicht nur geschäftskritisch, sondern auch kostspielig. Aus diesem Grund schreiben verschiedene Standards und Normen das Führen eines Notfallhandbuches vor, darunter ISO 27001, der BSI-Grundschutzkatalog, das Bundesdatenschutzgesetz, die TÜV-Anforderungen für die Rechenzentrumszertifizierung sowie ITIL. Kommt es zu einem Störfall, müssen die Notfallmanager die im Notfallhandbuch vorgeschriebenen Prozesse unter Beachtung verschiedener Eskalationsstufen nachlesen und abarbeiten. Parallel dazu müssen sie die Vorgänge protokollieren, damit Schwachstellen erkannt werden und das Notfallhandbuch für künftige Fälle aktualisiert werden kann. Mit dem automatisierten Notfallhandbuch von Fujitsu muss ein Großteil dieser Aufgaben nicht mehr manuell ausgeführt werden. Denn mit Hilfe dieser Prozessautomationslösung lassen sich Prozesse grafisch modellieren und über Betriebssystem- und Abteilungsgrenzen hinweg automatisieren – das entlastet die Notfall-Manager. Dadurch sinkt die Fehlerquote und nach einem Störfall kann der Betrieb deutlich schneller wiederhergestellt werden, die Betriebskontinuität steigt. Zur Verbesserung des Notfallmanagement können die im automatisierten Notfallhandbuch grafisch dargestellten Prozesse und Eskalationsstufen anschließend auf einfache Art und Weise angepasst werden.

Dank der einzigartigen Integration von Operations Management mit der Sensorik und Messtechnik von Gebäuden und Anlagen ist ein umfassendes Desaster Recovery möglich. Denn im automatisierten Notfallhandbuch kann das Management der IT-Infrastruktur und der Facilities gleichermaßen – also der Betrieb des gesamten Rechenzentrums – einbezogen werden. So ist zum Beispiel dokumentiert, welche Schritte bei Ausfall einer Kältemaschine durchzuführen sind, und ob diese automatisiert ablaufen oder menschliches Eingreifen erfordern. Die Notfallmanager haben somit stets ein klares Bild davon, wie im Notfall reagiert werden soll und können durch einfaches Nachjustieren der Prozesse für ein optimales Vorgehen sorgen.

Technisch wurde das automatisierte Notfallhandbuch mithilfe der CA Process Automation-Lösung realisiert. CA Process Automation beschleunigt die Erbringung von IT Dienstleistungen und minimiert dabei die Anzahl an manuell verursachten Fehlern. Durch die tooluntersützte Definition, Automatisierung und Verwaltung von Prozessen über verschiedene Betriebsabteilungen hinweg, hilft CA Process Automation die Produktivität zu erhöhen und Standards umzusetzen.

Preise und Verfügbarkeit
Das automatisierte Notfallhandbuch ist als Prototyp im Demo Center von Fujitsu umgesetzt.

Weitere Informationen zum automatisierten Notfallhandbuch erhalten Sie über
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Über:

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Über Fujitsu
Fujitsu ist der führende japanische Anbieter von Informations- und Telekommunikations-basierten (ITK) Geschäftslösungen und bietet eine breite Palette an Technologieprodukten, -lösungen und -Dienstleistungen. Mit rund 162.000 Mitarbeitern betreut das Unternehmen Kunden in mehr als 100 Ländern. Fujitsu nutzt seine ITK-Expertise, um die Zukunft der Gesellschaft gemeinsam mit seinen Kunden zu gestalten. Im Geschäftsjahr 2013 (zum 31. März 2014) erzielte Fujitsu Limited (TSE:6702) mit Hauptsitz in Tokio, Japan, einen konsolidierten Jahresumsatz von 4,8 Billionen Yen (46 Milliarden US-Dollar).
Weitere Informationen unter http://www.fujitsu.com/de/

Über Fujitsu Central Europe (CE)
Fujitsu Central Europe (Deutschland, Österreich und die Schweiz) ist ein führender europäischer Informations- und Telekommunikations-Komplettanbieter. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in München und bietet ein umfassendes Portfolio von Technologieprodukten, Lösungen und Dienstleistungen, das von Endgeräten über Rechenzentrumslösungen, Managed und Maintenance Services und Cloud-Lösungen bis hin zum Outsourcing reicht. In der Region Central Europe erzielte Fujitsu im Geschäftsjahr 2013 (zum 31. März 2014) mit rund 2.800 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 1,8 Milliarden Euro.
Fujitsu entwickelt und fertigt in Deutschland Notebooks, PCs, Thin Clients, Server, Speichersysteme sowie Mainboards und betreibt hochsichere Rechenzentren. Mit rund 10.300 Channel-Partnern, davon 8.000 in Deutschland, 1.800 in Österreich und 500 in der Schweiz, verfügt Fujitsu zudem über eines der leistungsfähigsten Partnernetzwerke der Branche.
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