05.12.2019, 12:03 Uhr

Schweißnahtvorbereitung ohne nachträgliche Zerspanung

Rehm BlechTec nutzt das Plasmaschneiden für die Metallbearbeitung

Schweißnahtvorbereitung ohne nachträgliche Zerspanung

Stanzen, Schweißen, Schneiden: Für die Bearbeitung von Edelstahl-, Aluminium- oder Stahlblechen kommen unterschiedliche Maschinen und Prozesse zum Einsatz. Bei der Blaubeurer Metallbearbeitungsfirma Rehm BlechTec werden die Bleche auch mit einer Plasmaschneidanlage geschnitten. Diese verfügt über ein Fasenaggregat, womit nicht nur vertikale, sondern auch schräge Schnitte bis zu einem Winkel von 52 Grad realisierbar sind. Eine nachträgliche Zerspanung zur Schweißnahtvorbereitung ist somit nicht mehr nötig.

Die Blaubeurer Firma Rehm BlechTec, Spezialist in der Bearbeitung von Edelstahl-, Aluminium- und Stahlblechen, hat ihr Produktionsspektrum um eine Plasmaschneidanlage mit Fasenaggregat erweitert. Die Möglichkeiten einer solchen Anlage machten eine Anschaffung unumgänglich: “Ihr größter Vorteil liegt in der Möglichkeit zu Fasen”, sagt Werkleiter Thomas Hack. “Fasen” bedeutet: Die Plasmaschneidanlage schneidet Bleche nicht nur mit vertikalen Schnitten, sondern auch mit schrägen Schnitten bis zu einem Winkel von 52 Grad. Dieses Anfasen dient zur Schweißnahtvorbereitung von Blechbauteilen, die bisher händisch angearbeitet werden mussten. Somit können Bauteile effizienter gefertigt werden. Außerdem konnte mit dem Laserschneider bislang nur eine maximale Blechstärke von 25 mm (bei Aluminium 12 mm) bearbeitet werden. Mit ihren 300 Ampere Leistung schneidet die Plasmaschneidanlage durch bis zu 80 mm dicke Stahlbleche. Auch Aluminium und Edelstahl bis zu einer Stärke von 38 mm können bearbeitet werden. Mit einer Schneidtischfläche von 9000 x 2000 mm ist es problemlos möglich, zwei Großformatbleche gleichzeitig zu bedienen oder Sonderformate zu bearbeiten. Während die Maschine an einer Blechtafel schneidet, kann der dafür zuständige Mitarbeiter bereits ein weiteres Blech ausbrechen und wieder bestücken. Die Plasmaschneidanlage kann dadurch ohne Handlingspausen durcharbeiten.

Das Herzstück der Plasmaschneidanlage ist die neu entwickelte Stromquelle XPR300 von Hypertherm. Die XPR profitiert von der branchenführenden X-Definition-Schnittqualität. Sie kombiniert neue Technologien mit verbesserten Verfahren und erreicht so eine höhere Schnittgeschwindigkeit und höherwertige Schnitte, die Nachbesserungen verringern bzw. eliminieren, die Standzeit der Verschleißteile erhöhen sowie kürzere Einrichtungszeiten ermöglichen. “Erst vor kurzem haben wir diese neue Stromquelle bekommen. Die hat zwar mit 300 Ampere etwas weniger Leistung als die Vorherige, aber sie kann im anstatt 45 Grad eben bis zu einem Winkel von 52 Grad schneiden”, erklärt Thomas Hack und ergänzt: “Für den Stahlbau ist es wichtig, möglichst kostenoptimiert die Schweißnahtvorbereitung anzubringen. Mit der neuen Stromquelle können wir jetzt auch 50 Grad Fasen anarbeiten, haben einen besseren Schnitt und weniger Verschleißkosten.” So ist Rehm BlechTec in der Lage, seinen Kunden bestmögliche Ergebnisse für die Metallbearbeitung zu liefern – in höchster Qualität, hochpräzise, zuverlässig und liefertreu.

Die Firma Rehm zählt als Spezialist im Bereich thermische Systemlösungen für die Elektronik- und Photovoltaikindustrie zu den Technologie- und Innovationsführern in der modernen und wirtschaftlichen Fertigung elektronischer Baugruppen. Als global agierender Hersteller von Reflow-Lötsystemen mit Konvektion, Kondensation oder Vakuum, Trocknungs- und Beschichtungsanlagen, Funktionstestsystemen, Equipment für die Metallisierung von Solarzellen sowie zahlreichen kundenspezifischen Sonderanlagen sind wir in allen relevanten Wachstumsmärkten vertreten und realisieren als Partner mit knapp 30 Jahren Branchenerfahrung innovative Fertigungslösungen, die Standards setzen.

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Rehm Thermal Systems
Anna-Lena Kast
Leinenstraße 7
89143 Blaubeuren
07344 9606 746
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http://www.rehm-group.com

Schweißnahtvorbereitung ohne nachträgliche Zerspanung

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Pressemeldung: Schweißnahtvorbereitung ohne nachträgliche Zerspanung
Veröffentlicht: Donnerstag, 05.12.2019, 12:03 Uhr
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Kategorie: Maschinenbau
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